Heute geht es um unseren Hund. Wie viele träumten auch wir von einem Hund , einem treuen Freund, der einem zur Seite steht egal was passiert. In der Vorstellung war es wunderschön, liess sich super mit unserer Arbeit kombinieren und würde unseren Alltag aufwerten.

Also beschlossen wir, einen Hund aufzunehmen und groß zu ziehen. Jetzt war nur noch die Frage, ob großer oder kleiner Hund. Da wir nur eine kleine Wohnung hatten dachten wir uns, ein kleiner Hund würde besser passen.

Wir entschieden uns für einen Pomeranian, super süß, hübsch, klein, passt in die Handtasche und ja, ist trotzdem ein Hund.

Wir kauften einen Japan Spitz.

Die erste Nacht:

Wir waren aufgeregt, er war aufgeregt. Kurz gesagt geschlafen hat keiner wirklich.

Und dann begann der neue Alltag mit Hund. In den ersten Wochen machte er noch so oft in die Wohnung, wir gewöhnten uns irgendwann an den üblen Geruch. Der Teppich? Wir haben ihn schließlich einfach weg geschmissen. Und ich fühlte mich unglaublich elend, mir wurde einfach nur noch schlecht wenn ich den süßen Kleinen sah.

Wie sich später rausstellte lag es aber daran, dass ich zur gleichen Zeit schwanger wurde. Und somit wurde unser kleiner Hund, den wir Charly tauften, mein Begleiter durch die Schwangerschaft. Er tat alles dafür mich auf Trapp zu halten, mich nicht schlafen zu lassen, mich an die Grenzen meiner Nerven zu bringen, mich in Konflikte mit den Behörden zu verwickeln, mich so sehr im Leben einzuschränken, dass ich irgendwann weder einkaufen noch mit Freunden etwas unternehmen konnte.